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UNSER UMGANG MIT DER MACHT! VOM OPFER ZUM TÄTER ZUM OPFER…

UNSER UMGANG MIT DER MACHT! VOM OPFER ZUM TÄTER ZUM OPFER…

22. September 2016

Ja, wir müssen über Macht reden! Macht ist das zentrale Thema, damit Dinge funktionieren oder eben nicht. Erst einmal ist sie wertneutral. Ab wann wird sie gut oder schlecht? Wo beginnt der Missbrauch? Wer sagt, dass Macht im speziellen Fall missbraucht wurde? Wie ist es überhaupt möglich, dass Macht missbraucht wird? Passiert es, wenn Moralvorstellungen in den Dienst der Macht gestellt werden? Oder wenn durch Korruption Spielregeln, die auf einem breiten Konsens beruhten, einseitig geändert werden? Oder wenn einzelne Mächtige jedes Maß verlieren. Wir erleben zur Zeit,  dass vor allem  Neurotiker und Egozentriker das Machtspiel beherrschen. Dabei sind wir es, die wesentliche Themen aus der Hand geben, aus Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit oder vorauseilendem Gehorsam. Sie nutzen dann nur das Vakuum. Sind wir da nicht selbst schuld? Wie also bändigen wir die Abgründe der Macht?

Als Unternehmer und Führungskraft geht es nicht ohne Macht. Wie ermächtige ich mich und andere? – Und wie weit darf bzw. muss ich gehen, um Macht (zurück) zu erlangen? Wie gehen „Macht ausüben“ und „ethisches Handeln“ zusammen? Wir haben das Problem, immer weniger feste Bezugssysteme zu finden. Macht ausüben, ohne Grenzen Einzelner zu überschreiten, geht nicht. Macht nicht ausüben und dabei „unschuldig bleiben“ geht aber auch nicht. Es ist zweifellos eine Frage der Balance. Uns interessiert, wo und wie ist es gelungen, Macht im „guten Bereich“ zu lassen?

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